Eine angenehme Kühle herrschte im Gartenzinmer des kleinen Challet, welches, von der Villa durch einige Gebüsche und Gartenwege getrennt, zwischen hohen Nußbäumen versteckt stand. Es war Morgen, die Thür stand offen und ließ den frischen Duft von Rosen und die erste leise Herbstluft herein; das Gefunkel des in der Sonne daliegenden Genfersees drang nicht bis hierher; ein wohlthuendes Licht erfüllt...
Ellen Lenneck - Die Gäste von Sajoie
Die Gäste von Sajoie
Ellen Lenneck
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Beschreibung
Eine angenehme Kühle herrschte im Gartenzinmer des kleinen Challet, welches, von der Villa durch einige Gebüsche und Gartenwege getrennt, zwischen hohen Nußbäumen versteckt stand. Es war Morgen, die Thür stand offen und ließ den frischen Duft von Rosen und die erste leise Herbstluft herein; das Gefunkel des in der Sonne daliegenden Genfersees drang nicht bis hierher; ein wohlthuendes Licht erfüllte den Raum, und draußen auf den braunen Gartenwegen lag hier und da ein Sonnenfleck. Der Maler Woltmann stand mitten im Zimmer vor einer großen Staffelei, und ihm gegenüber saß eine junge, blonde Frau, ein Buch in der Hand, in dem sie nicht las.
